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Die Mädchenkantorei am Freiburger Münster unter Leitung von Domkantorin Martina van Lengerich gestaltet ihr diesjähriges Münsterkonzert am 14. Oktober 2018 um 17 Uhr unter dem Motto „Verleih uns Frieden“. Gleichzeitig bildet das Konzert den Abschluss der Feierlichkeiten des Münsterbauvereins zum „Turmfinale“, also dem Ende der Einrüstung des Münsterturmes.

Instrumentaler Partner der mehrfach preisgekrönten Mädchenkantorei ist das international renommierte Raschèr Saxophone Quartet. Verschiedene Werke wurden eigens für diese Besetzung bearbeitet: so der 51. Psalm von Johann Sebastian Bach „Tilge, Höchster, meine Sünden“ BWV 1083, der auf das berühmte „Stabat Mater“ von G. B. Pergolesi zurückgreift. Dass Bach sich dieses Werkes bedient und es mit dem Psalmtext unterlegt, zeugt von der großen Wertschätzung, die er ihm entgegenbringt. Es erklingt erstmals komplett in der Version für Mädchenchor, Soli und Saxophonquartett. Als Solistinnen wirken Simone Schwark, Sopran, und Alexandra Rawohl, Alt, mit. Neben den Motetten „Verleih uns Frieden gnädiglich“ von Felix Mendelssohn Bartholdy, „Da pacem, Domine“ und „Peace upon you, Jerusalem“ von Arvo Pärt stehen u. a. drei marianische Werke auf dem Programm: ein Magnificat von Henry Purcell, das siebenstimmige „Ave Maria“ von Franz Biebl sowie ein „Salve Regina“ von Domenico Bartolucci. Letzterer war Kardinal, Komponist und Chorleiter der Sixtinischen Kapelle im Vatikan. 

Karten im Vorverkauf 15,- bis 40,-€ (Ermäßigung für aktive Mitglieder der Freiburger Dommusik, „Freunde der Freiburger Dommusik e.V.“, Schüler, Studenten, Menschen mit Behinderung, Rentner) bei BZ Ticket, Kaiser-Joseph-Straße 229, Tel. 0761-4968888 oder unter www.reservix.de; Abendkasse ab 16:00 Uhr in der Domsingschule, Münsterplatz 10.
 
Fremde Kultur und Naturgewalten – die Freiburger Domsingknaben in Japan
 
Drei spannende Wochen liegen hinter den Freiburger Domsingknaben. Vom 16. August bis zum 5. September waren die 64 Sänger unter Leitung von Domkapellmeister Prof. Boris Böhmann im südwestlichen Japan unterwegs. In 18 Konzerten und Gottesdiensten trugen sie ihre Musikkultur in den fernöstlichen Inselstaat. Zugleich tauchten sie, vor allem beim Aufenthalt in Gastfamilien, tief in die japanische Kultur ein.

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Dazu trugen auch mehrere gemeinsame Konzerte mit lokalen Jugend- und Schulchören bei.

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Auffällig war die allgegenwärtige Reinlichkeit: Straßen und Plätze sind frei von Abfall, und öffentliche Toiletten sind zahlreich, kostenlos und sauber.
Neben den Konzerten und Gottesdiensten gab es musikalisch umrahmte Besuche bei den Ministerpräsidenten der Präfekturen Oita und Hiroshima sowie bei den Oberbürgermeistern von Matsuyama, Kure und Hiroshima. Erste Höhepunkte waren am 18. August das Konzert in der Universität von Fukuoka und tags darauf das Pontifikalamt in der Kathedrale, wo die Sänger von der versammelten Gemeinde inklusive Bischof Dominicus Miyahara mit Applaus empfangen wurden, noch ehe sie einen Ton gesungen hatten. Die dem Gottesdienst folgende aufwendige Bewirtung war der erste von zahlreichen weiteren Beweise für die überwältigende japanische Gastfreundschaft.

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Besonders eindrücklich war der Besuch im Friedenspark von Hiroshima. Nach dem Besuch des Museums legten die Domsingknaben an der Gedenkstätte ein Blumengebinde nieder und sangen zwei Werke von Schütz („Verleih uns Frieden“) und Mendelssohn Bartholdy („Denn er hat seinen Engeln befohlen“). 

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Auch die Gedenkfeier für die Opfer der diesjährigen Überschwemmungskatastrophe auf dem Vorplatz der Burg von Okayama, durch die rasch hereinbrechende Dämmerung besonders stimmungsvoll, wird allen Teilnehmern lange im Gedächtnis bleiben.

Okayama

Während der Reise suchten drei Taifune die Region heim, waren jedoch glücklicherweise nie zur selben Zeit am selben Ort wie die Freiburger Sänger. Dennoch waren ihre Auswirkungen deutlich zu spüren: Der Fährverkehr nach Matsuyama war eingestellt, weswegen ein neunstündiger Umweg über Land nötig war, und in Freiburgs Partnerstadt wurde das Konzert um einen Tag verschoben, was viele potentielle Zuhörer am Kommen hinderte. Dass der Taifun letztlich einen Bogen um Matsuyama machte, war zwar erleichternd, aber auch fast ein bisschen ärgerlich. 

Einige der vom Publikum stets begeistert aufgenommenen Konzerte wurden als Livestream übertragen (https://www.youtube.com/user/DommusikFreiburg), und ein Blog mit zahlreichen Fotos (https://dskjapan2018.wordpress.com/) informierte tagesaktuell über die Reise. 
Christoph Schmider
 
Kantorenschola in Wien

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Die Kantorenschola am Freiburger Münster unter Leitung von Domkantorin Martina van Lengerich reiste für fünf Tage nach Wien und gestaltete den Sonntagsottesdienst am 2. September 2018 in der Wiener Franziskanerkirche mit liturgischen Gesängen im Wechsel mit der Gemeinde. Darüber hinaus nahmen die Sängerinnen und Sänger ein umfangreiches touristisches Programm wahr.
Neue Sängerinnen und Sänger sind herzlich willkommen!
 

Münsterkonzert mit Bachs Johannespassion

Die Freiburger Domsingknaben gestalteten am Sonntag, 18. März 2018 um 17:00 Uhr im vollbesetzten Freiburger Münster ein Münsterkonzert mit Bachs „Johannespassion“ .

 

Das Werk wurde 1724 in Leipzig zum ersten Mal musiziert, wurde von Bach aber ein Jahr später verändert. Auch spätere Aufführungen brachten dem Werk Umstellungen und Ergänzungen, so dass die heute geläufige Fassung (die auch im Münster erklang) eine Kombination dieser ersten Aufführungen bietet.

Bach hat die Passion zu Beginn seiner Leipziger Zeit geschrieben; sie ist also eine recht frühe Frucht seiner Beschäftigung mit einem Knabenchor. Insofern reihten sich die Freiburger Domsingknaben ein in die historische Aufführungspraxis mit Knabenstimmen.

Als Solisten wirkten Maraile Lichdi (Sopran), Ursula Eittinger (Alt), Karl Heinz Brandt (Tenor), Wolfgang Newerla (Bariton) und Markus Lemke (Christus) mit. Es spielten Mitglieder des SWR Symphonieorchesters; die Leitung hatte Boris Böhmann.

 
Münsterkonzert mit Haydns "Schöpfung"

Im Münsterkonzert der Freiburger Dommusik am 2. Adventssonntag, 10. Dezember 2017 um 17:00 Uhr erklang Joseph Haydns Oratorium „Die Schöpfung“.
 
Das Oratorium ist in drei Teile gegliedert und erzählt die Schöpfungsgeschichte des Alten Testaments. 
 
Beginnend mit der „Vorstellung des Chaos“ schildert der erste Teil die Erschaffung von Himmel und Erde, Pflanzen, Sonne, Mond und Sterne. Die Erschaffung der Lebewesen mit dem Menschen als Mann und Frau steht im Mittelpunkt des zweiten Teils, wobei hier die Darstellung der verschiedenen Tiergattungen besonders farbig gestaltet ist. Der dritte Teil ist ganz dem siebten Tag der Schöpfung gewidmet. Ruhe, Glück und Dankbarkeit prägen hier den Ausdruck der Musik. Mit großem Bogen breitet Haydn hier die Ehrfurcht und Anbetung des Menschen und der ganzen Schöpfung dem Schöpfer gegenüber aus.
 
Unter der Leitung von Domkapellmeister Boris Böhmann sangen und spielten im gut besuchten Münster Maraile Lichdi (Sopran), Anja Jung (Alt), Christian Elsner (Tenor) und Georg Zeppenfeld (Bass), der Freiburger Domchor und die Freiburger Domkapelle sowie Mitglieder des SWR Symphonieorchesters.
 
 
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