Badnerlied im Bundestag


Die diesjährige Konzertreise führte die Freiburger Domsingknaben in der Osterwoche (23.-28. April) nach Braunschweig, Berlin und Brandenburg. Viel Musik stand auf dem Programm, mit Werken u.a. von Mendelssohn Bartholdy, Ockeghem, Fauré, Rheinberger und Johann Sebastian Bach. Konzerte und Gottesdienste gab es in bedeutenden evangelischen Kirchen wie dem Braunschweiger Dom, dem Berliner Dom, der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche oder der Friedenskirche in Potsdam.

KaiserWilhelmGedächtniskirche kl

Auch ein paar eher unbekannte katholische Kirchen wie die Dorfkirche in Schöneiche (in Brandenburg, wenige Meter außerhalb der Berliner Stadtgrenze) oder die Klosterkirche in Neuzelle (südöstlich von Frankfurt/Oder an der polnischen Grenze) wurden besungen.

Schöneiche kl

Dafür, dass auch Kultur und Geschichte nicht zu kurz kamen, sorgten beispielsweise die Besichtigung von Schloss Sanssouci in Potsdam oder eine ausgedehnte Stadtrundfahrt auf den Spuren der Berliner Mauer.

Potsdam klUnd natürlich durften Besuche an allerhöchster Stelle nicht fehlen: Im Bundestag, also am Sitz des deutschen Souveräns, und im Vatikan – dessen Berliner Außenstelle, die Apostolische Nuntiatur, liegt zwar mitten in Berlin, gehört staatsrechtlich gesehen aber nicht zu Deutschland, sondern zum Vatikanstaat.

Bundestag kl

Fotos: Freiburger Dommusik

Im Bundestag nahm sich MdB Matern von Marschall nach der Besichtigung des Plenarsaals eine Stunde Zeit für die Besucher aus seinem Freiburger Wahlkreis. Und so kam es dazu, dass – vermutlich zum ersten Mal in der Geschichte der Bundesrepublik – das Badnerlied im Bundestag erklang. Zwar „nur“ im Fraktionssaal der CDU/CSU, dafür aber vierstimmig und aus rund 70 bestens geschulten Kehlen. 

Christoph Schmider

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